Elmeas @DMEA
- Evelina Arushanova

- 28. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Rückblick aus Sicht unserer Produktdesignerin: Eine Woche auf der DMEA in Berlin
Eine intensive, inspirierende und aufschlussreiche Woche auf der DMEA – Connecting Digital Health in Berlin liegt hinter uns. Aus meiner Perspektive als Produktdesignerin war diese Zeit weit mehr als nur ein Eventbesuch – sie war ein Realitätscheck, eine Inspirationsquelle und ein wertvoller Einblick in die Bedürfnisse unserer Nutzer:innen.
Zwischen Konzept und Realität
Design findet oft in strukturierten Prozessen, Tools und Hypothesen statt. Auf der DMEA wurde vieles davon greifbar. Am Stand zu stehen und direkt zu erleben, wie Menschen auf elio reagieren, ist etwas völlig anderes, als Feedback aus Meetings oder Tests zu erhalten.
Was mir besonders aufgefallen ist:Viele Besucher:innen haben sich Zeit genommen, wirklich in die Anwendung einzutauchen. Sie haben Fragen gestellt, Workflows hinterfragt und ihre eigenen Erfahrungen aus dem klinischen Alltag eingebracht. Genau diese Momente sind es, die helfen, Designentscheidungen zu validieren – oder neu zu denken.
Zuhören als wichtigste Design-Disziplin
Ein zentrales Learning dieser Woche war für mich, wie entscheidend gutes Zuhören ist. Hinter jedem Kommentar steckt ein Kontext, hinter jeder Rückfrage ein echtes Bedürfnis.
Einige Gespräche haben bestehende Annahmen bestätigt. Andere haben deutlich gemacht, wo wir noch klarer, einfacher oder intuitiver werden müssen. Besonders spannend war zu sehen, wie unterschiedlich Anforderungen je nach Rolle, Einrichtung oder Land sein können – und wie wichtig es ist, diese Vielfalt im Design mitzudenken.
Kleine Details, große Wirkung
Was im Designprozess manchmal wie eine Kleinigkeit wirkt, kann im echten Nutzungskontext entscheidend sein. Auf der DMEA wurde mir erneut bewusst, wie stark Details die Wahrnehmung eines Produkts prägen – sei es die Klarheit einer Oberfläche, die Logik eines Workflows oder die Geschwindigkeit, mit der Nutzer:innen ans Ziel kommen.
Diese Beobachtungen nehme ich direkt mit zurück in unsere tägliche Arbeit.
Bestätigung und Ansporn zugleich
Das große Interesse an unserem Stand war für uns als Team ein starkes Signal: Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Gleichzeitig ist es aber auch ein Ansporn, nicht stehen zu bleiben.
Denn jedes Gespräch hat gezeigt, dass die Erwartungen hoch sind – und das zu Recht. Gute digitale Lösungen im Gesundheitswesen müssen nicht nur funktionieren, sondern wirklich unterstützen, entlasten und sich nahtlos in komplexe Abläufe integrieren.
Mit vielen Impulsen zurück nach Hause
Ich nehme aus dieser Woche vor allem eines mit: Klarheit darüber, für wen wir gestalten – und warum.
Die DMEA hat uns nicht nur wertvolle Kontakte gebracht, sondern auch viele Denkanstöße, die unsere Produktentwicklung weiter prägen werden.
Und persönlich?Ich freue mich jetzt schon darauf, diese Impulse in konkrete Designentscheidungen zu übersetzen.
Bis nächstes Jahr – dann in München. 👋


